Tests

LEGIONELLENTEST

Der Legionellentest bietet eine einfache Überprüfung der Warmwasserhygiene. Beprobt werden sollten Stellen an denen feinst verteilte Tropfen (Aerosole) entstehen können, z.B. an Duschköpfen oder auch Whirlpools. Der für das Legionellenwachstum optimale Temperaturbereich liegt bei 25°C bis 50°C.  Die Zielgruppe: Gesundheitsbewusste Personen, bei Verdacht auf Probleme in der Hausinstallationen (Todstränge und selten genutzte Teile des Warmwassersystems), Menschen mit geschwächtem Immunsystem   

 

AMALGAMTEST  

Der Amalgamtest bestimmt über zwei Speichelproben die Quecksilberbelastung in Zusammenhang mit amalgamhaltigen Zahnfüllungen. Hierzu wird zunächst eine Speichelprobe ohne Gebissbelastung, anschließend eine Speichelprobe in der Kauphase (Kaugummi) gewonnen. Aus den ermittelten Quecksilberwerten lassen sich Aussagen bzgl. der Quecksilberfreisetzung aus dem Zahnmaterial und der Ausscheidung von inkorporiertem Quecksilber über die Speicheldrüsen treffen und Handlungsempfehlungen ableiten. Zielgruppe: Personen mit erhöhter Anzahl von Amalgamplomben, immungeschwächte Menschen, bei erhöhter Empfindlichkeit gegenüber Quecksilber, bei chronischer Müdigkeit 

 

BODENANALYSE 1  

Die Bodenanalyse 1 (B1) bietet Ihnen eine einfache Überprüfung Ihres Gartenbodens hinsichtlich der Versorgung mit den Hauptpflanzennährstoffen (P, N, K), einzelner Nebennährstoffe sowie des Boden-pH. Zusätzlich wird die Bodenmorphologie hinsichtlich Humusgehalt und Körnung grob klassifiziert. Die chemischen Parameter werden graphisch in Relation zu optimal versorgten Böden dargestellt. Zusätzlich wird aus den gewonnenen Daten bei Nährstoffbedarf eine Düngeempfehlung abgeleitet. Zielgruppe: Hobbygärtner   

 

BODENANALYSE 2  

Die Bodenanalyse 2 (B2) bietet eine einfache Überprüfung des Gartenbodens hinsichtlich der Belastung mit Schwermetallen an. Die chemischen Parameter werden graphisch in Relation zu den Grenzwerten der Klärschlammverordnung dargestellt. Erhöhte Schwermetallgehalte von Böden können zu Belastungen der dort wachsenden Pflanzen führen. Eine Nutzung von Pflanzen zum Zwecke der menschlichen Ernährung ist bei belasteten Böden nicht zu empfehlen. Das gilt insbesondere für Kinder. Zielgruppe: Hobbygärtner, Gartennutzer mit Kindern  

 

RAUMLUFT L1

Der Test „Raumluft L1“ bestimmt über einen Aktivkohle Passivsammler die mittlere Belastung von über 40 leichtflüchtigen Schadstoffen in Innenräumen.  Zielgruppe: Multiples-Chemikalien-Empfindlichkeits-Syndrom (MCS), empfindliche Personen (Kinder und ältere Personen), immungeschwächte Menschen, Menschen mit Allergieneigungen, chronischen Atemwegserkrankungen sowie Erkrankungen der Nasennebenhöhlen, Frauen mit Kinderwunsch und in der Schwangerschaft).  

 

RAUMLUFT S  

Der Test „Raumluft S“ bestimmt über den Hausstaub halbquantitativ mehr als 40 schwerflüchtige Schadstoffe (Organochlorpestizide und andere, z.B. Lindan, DDT, Permethrin, PCP, PCB, PAK), die teilweise bis in die Gegenwart unter anderem als Holzbehandlungsmittel und Insektizide Verwendung fanden. Aufgrund des geringen Dampfdrucks ist mit einer Belastung der Raumluft über viele Jahre zu rechnen. Da die Schadstoffe gut an den Hausstaub binden, ist eine Abschätzung der Belastung hierüber möglich. Alternativ sind auch Proben verdächtiger Materialien möglich. Zielgruppe: Multiples-Chemikalien-Empfindlichkeits-Syndrom (MCS), empfindliche Personen (Kinder und ältere Personen), immungeschwächte Menschen, Menschen mit Allergieneigungen, chronischen Atemwegserkrankungen sowie Erkrankungen der Nasennebenhöhlen, bei Verdacht bzgl. Verwendung von Holzschutzmitteln in Innenräumen 

 

WASSERANALYSE 1  

Die Wasseranalyse 1 (W1) untersucht Wasserproben auf 7 Elemente, überwiegend Schwermetalle (Aluminium, Blei, Chrom, Kupfer, Mangan, Nickel, Zinn). Die Metalle kommen hierbei oftmals aus dem Rohrleitungsmaterial der Hausinstallation und können in Abhängigkeit von der Standzeit (Stagnation) ansteigen. Besonders Blei, Kupfer und Nickel wurden hierbei als problematisch erkannt. Die Auswertung erfolgt in Relation zu den gesetzlich verbindlichen Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Die Zielgruppe: Gesundheitsbewusste Personen, bei Verdacht auf ungeeignete Hausinstallationen, bei Kindern im Haushalt, in der Schwangerschaft, bei chronischer Müdigkeit, Bewohner älterer Häuser 

 

WASSERANALYSE 2  

Die Wasseranalyse 2 (W2) bestimmt 16 wichtige Wasserinhaltsstoffe, z.B. Schwermetalle, Spurenelemente, Mineralstoffe sowie Nitrit und Nitrat. Der Gehalt an Schwermetallen kann in Abhängigkeit von der Standzeit (Stagnation) ansteigen. Besonders Blei, Kupfer und Nickel wurden hierbei als problematisch erkannt. Weitere von der Hausinstallation unabhängige Parameter wie die Bestimmung der Mineralstoffe (Bestimmung der Wasserhärte) haben Auswirkungen auf technische Geräte (Waschmaschine etc.) oder haben gesundheitliche Relevanz, z.B. Nitrit und Nitrat. Die Auswertung erfolgt in Relation zu den gesetzlich verbindlichen Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Zusätzlich erhalten Sie unsere Interpretation hinsichtlich gesundheitlicher Relevanz. Die Zielgruppe: Gesundheitsbewusste Personen, bei Verdacht auf ungeeignete Hausinstallationen, bei Kindern im Haushalt, in der Schwangerschaft, bei chronischer Müdigkeit, Bewohner älterer Häuser 

 

WASSERANALYSE 3  

Die Wasseranalyse 3 (W3) bietet eine einfache Überprüfung der Trinkwasserhygiene direkt an Ihrem Wasserhahn. Bestimmt wird die Gesamtkeimzahl bei 20°C und bei 36°C sowie die Anzahl an coliformen Keimen und Escherichia coli. Obwohl das von den Wasserversorgern gelieferte Trinkwasser in der Regel hygienisch einwandfrei ist, ist eine mikrobiologisch einwandfreie Qualität am Wasserhahn nicht immer gewährleistet. Keime können hierbei im Bereich der Hausinstallation bzw. des Wasserhahns in das Trinkwasser gelangen. Ein schneller Transport der Probe ins Labor wird dringend empfohlen, da es ansonsten zu Keimzuwächsen kommen kann. Die Zielgruppe: Gesundheitsbewusste Personen, bei Verdacht auf Probleme in der Hausinstallationen, bei geruchlichen Auffälligkeiten, bei Kindern und älteren Menschen im Haushalt, wiederholten Magen- Darminfektionen, immungeschwächten Menschen 

 

SCHIMMELPILZTEST  

Der Schimmelpilztest liefert Hinweise auf eine Belastung der Raumluft mit Schimmelpilzsporen. Zusätzlich werden die Pilzgattungen mikroskopisch bestimmt. Schimmelpilzsporen besitzen ein hohes allergieauslösendes Potential. Daneben produzieren einige Gattungen extrem giftige Stoffwechselprodukte. 1. Anwendung als Passivsammler: Halbquantitatives Verfahren zu Abschätzung einer Belastung der Raumluft, inkl. mikroskopischer Bestimmung der Schimmelpilzgattungen 2. Anwendung als Abklatschtest: Kontaktübertragung von Schimmelpilzen von betroffenen Materialien zur Bestimmung der Schimmelpilzgattungen Zielgruppe: Empfindliche Personen (Kinder und ältere Personen), immungeschwächte Menschen, Menschen mit Allergieneigungen, chronischen Atemwegserkrankungen sowie Erkrankungen der Nasennebenhöhlen. 

 

HAARMINERALANALYSE  

Die Haarmineralanalyse stellt zuverlässig den Gehalt essentieller Mineralien- und Spurenelemente sowie toxischer Elemente im Haar fest. Das Apotheken-Labor besitzt für die chemische Analyse von 30 Elementen in Haaren eine Akkreditierung nach DIN ISO 17025. Unsere Interpretation liefert eine Beurteilung auf Basis unserer statistischer Vergleichswerte. Aus den gewonnenen Daten werden Empfehlungen für eine Ernährungsanpassung sowie für orthomolekulare Präparate abgeleitet. Zielgruppe: Patienten mit chronischen Erkrankungen, Stoffwechselstörungen, chronischer Müdigkeit, Übergewicht und berufsbedingten Schwermetallexpositionen. 

 

ASBESTTEST  

Der Asbesttest bestimmt anhand der Fasermorphologie und dem Verhalten gegenüber polarisiertem Licht, ob in einer Materialprobe Asbest enthalten ist. Die Untersuchung des Hausstaubs ist ebenfalls möglich, hierbei ist allerdings zu beachten, dass erst bei einem ausreichend hohen Anteil an Asbestfasern ein positiver Befund zu erwarten ist. Eine Hausstaubprobe sollte nur dann untersucht werden, wenn eine Materialprobe nicht zu gewinnen ist. Zielgruppe: Bei Verdachtsfällen, z.B. Häusern mit evtl. asbesthaltigen Dacheindeckungen und Fassadenverkleidungen, Isoliermaterialien, Nachtspeicheröfen